Céline Farner

Fahrerin
Céline Farner

Aus mir bis heute absolut unerklärlichen Gründen nahm ich 2003 an einem Kids-Biketag teil und war sogleich fasziniert was sich alles mit einem Bike im Gelände anstellen liess. Da mir damals nicht bewusst war, dass zum Bikesport auch Berge (Anhänger_innen anderer Kantone bezeichnen unsere Aargauer Berge auch als kleine Erdhügel) hochfahren gehört, entschied ich mich den neu entdeckten Sport weiter zu verfolgen. Als mir der Umstand mit dem Hochfahren bewusst wurde, war es bereits zu spät. Ich hatte eine Leidenschaft für die abwechslungsreiche und naturverbundene Disziplin entwickelt und meinem gefühlten 20kg-Bike bereits einen Namen verpasst (Ferdinand). Die Faszination blieb bis heute bestehen, das Hochfahren begann langsam (sehr langsam) Spass zu machen, aus dem 20kg- wurde ein 10kg-Rad und das Mountainbiken wurde zum Dreh- und Angelpunkt in meinem Alltag. Was mich am Cross Country so begeistert ist die Mischung aus natürlicher Umgebung und technischen Finessen, die ständige Herausforderung jede Passage noch schneller zu meistern und das absolute Glücksgefühl, wenn man einen Trail in völligem Flow hinunter fliegt.

Mit 15 Jahren war eines meiner Hauptprobleme wie ich meine drei Sportarten aneinander vorbei bringen und welche ich aufgeben sollte. In was für einer rosa-Zuckerwatte-kuschel Lage ich mich befand war mir bereits damals bewusst, umso glücklicher bin ich nun diese Lage nutzen zu können, um mit meiner Passion für das Bike etwas weitergeben zu können. Reiner Zufall hat mich vor einem Jahr an das Swiss Epic geführt. Stefanos Engagement für die Kleinsten der Gesellschaft hat mich aber vom ersten Telefonanruf her gerührt und begeistert und ich bin froh über diesen Weg die Möglichkeit bekommen zu haben Save the Children in ihrer Arbeit ein wenig unterstützen zu können.

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